Ruhrbogen
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17.01.2020

Wie ist es um Bochums Bäche bestellt?


In mehreren Mitteilungen des Umweltausschusses am 23. Januar 2020 werden die Bochumer Gewässer behandelt. Dabei zeichnen die Monitoring-Ergebnisse ein erschreckendes Bild vom ökologischen Zustand der Bochumer Bäche. Die Bochumer Gewässer sind acht Mal mit „schlecht“, zwei Mal mit „unbefriedigend“ und einmal mit „gut“ bewertet worden. An zwei Stellen wurde gar nicht bewertet.
„Der Zustand der Bochumer Fließgewässer ist schon seit Jahren schlecht. Damit das Ganze nicht ganz so katastrophal erscheint, sind bei der Darstellung des chemischen Zustands die sogenannten „ubiquitären Stoffe“ – nach Kenntnis der CDu beispielsweise das gefährliche Quecksilber - von den restlichen Werten separiert und nicht in die Betrachtung mit einbezogen worden. Nur deshalb sehen die chemischen Werte recht zufriedenstellend aus“, klärt Elke Janura, CDU-Mitglied im Umweltausschuss, auf.
Da der ökologische Zustand dagegen bei den 13 aufgeführten Bochumer Gewässern in 2018 in einem ähnlich schlechten Zustand wie 2014 ist, hat die CDU eine Reihe von Nachfragen an die Verwaltung formuliert.
So will die CDU unter anderem von der Verwaltung erfahren, welche möglichen Gefahren von der schlechten Wasserqualität ausgehen und welche Möglichkeiten die Verwaltung zur Verbesserung sieht. Ferner kann der Mitteilung unter TOP 5.12 „Ökologische Verbesserung des Bachlaufes Dürener Straße im Landschaftsschutzgebietes Nr. 16 des Landschaftsplanes Bochum-Mitte/Ost“ entnommen werden, dass dies eine von 26 Maßnahmen ist, die Bäche naturnah neu zu gestalten.
„Wie ist der Sachstand für die anderen 25 benannten Maßnahmen“, möchte Elke Janura daher ebenfalls wissen.

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