Dr. Sascha Dewender
Dr. Sascha Dewender
30.03.2020

Volkshochschule Bochum fördert Integration durch Sprachkurse


In der letzten Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung wurde die Fortführung der zusätzlichen Deutschkurse für Flüchtlinge durch die Volkshochschule Bochum bis zum Jahr 2025 vorberaten (Vorlagennummer: 2020535). Dabei wurden nach den Erfahrungswerten der letzten Jahre unter Berücksichtigung neuer Förderstrukturen und Bedarfe der bisherige Leistungsumfang im Wesentlichen bestätigt und zugleich neue Ziele definiert.

Von der Volkshochschule Bochum wurden im Zeitraum 2016 bis 2019 insgesamt 180 zusätzliche Kurse mit mehr als 2.200 Teilnehmern in diesem Bereich durchgeführt. „Das ist eine ganz beachtliche Leistung gewesen, die der erforderlichen sprachlichen Integration von Migrantinnen und Migranten dient. Denn ohne ausreichende Deutschkenntnisse bestehen kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt und diese sind entscheidend, damit sich für die Betroffenen nachhaltig eine berufliche Perspektive eröffnet“, bewertet CDU-Ausschussmitglied Sascha Dewender die Bilanz.

Trotz sinkender Flüchtlingszahlen sind nach Mitteilung der Verwaltung die vom Bund finanziell geförderten Deutschkurse und Prüfungen der Volkshochschule nach wie vor stark gefragt und erreichen zunehmend andere Zielgruppen. Deshalb beabsichtigt die Volkshochschule Bochum, die Zahl der jährlichen Unterrichtseinheiten auf dem bisherigen hohen Niveau mit fast 20.000 Unterrichtseinheiten festzusetzen.

„Das ist die richtige Zielsetzung, denn durch das zum 1. März beschlossene Fachkräfteeinwanderungsgesetz besteht ein erleichterter Zugang und bessere Perspektiven für Fachkräfte auch aus Nicht-EU-Ländern“, meint CDU-Ratsmitglied Sascha Dewender. „Wenn Fachkräfte aus dem Ausland gewonnen werden, die wir zum Beispiel in der Pflege und weiteren Bereichen brauchen, dann kann das auf Dauer nur funktionieren, wenn entsprechende Deutschkenntnisse vorhanden sind. Dazu leisten die angebotenen Kurse der Volkshochschule Bochum künftig einen entscheidenden Beitrag“, so Sascha Dewender weiter.

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