CDU Ratsfraktion- Mitteilungen
17.12.2018 12:06
Personalentwicklungskonzept fehlt noch immer
Christian Haardt, Fraktionsvorsitzender

Seit über 10 Jahren fordert die CDU-Fraktion ein Personalentwicklungskonzept für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bochum. Bis heute liegt dieses nicht vor. Genauso lange ist bekannt, dass in der Zeit von 2015 bis 2023 rund 1.200 Beschäftigte der Kernverwaltung aus Altersgründen in den Ruhestand gehen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Haardt: „Seitdem diese Zahlen vorliegen, fordert die CDU-Fraktion ein qualifiziertes Personalentwicklungskonzept sowie eine verstärkte Ausbildung u.a. im mittleren Dienst. So wurde die Ausbildung von Beamten im mittleren Dienst vor über 20 Jahren eingestellt. Die CDU-Fraktion hat sich immer wieder für die Wiedereinführung dieser Ausbildung stark gemacht. Zuletzt hatte die damalige Personaldezernentin einen neuen Ausbildungsjahrgang für das Jahr 2014 zugesagt. Passiert ist bis heute nichts.“

Scharfe Kritik übte die CDU bereits im Dezember 2012, weil die damalige Personal-dezernentin der Politik ein zugesagtes Personalentwicklungskonzept nicht vorlegte. Lediglich ein Personalstrukturbericht wurde vorgelegt. Auch der von der CDU vorgeschlagene Personalpool für die Verwaltung und die städtischen Beteiligungsgesellschaften scheiterte an Rot/Grün.

Die Stadtverwaltung hätte nicht diese großen Personalprobleme, wenn schon vor Jahren eine Organisations- und Aufgabenüberprüfung für alle freiwilligen und Pflichtaufgaben durchgeführt worden wäre. Es ist zu klären, welche Aufgaben mit welchen Standards und welchem Personal zukünftig wahrgenommen werden sollen. Dieser Prozess hätte nach Vorstellung der CDU-Fraktion mit Zielvereinbarungen und einem strategischen Controlling hinterlegt werden müssen. Ein Berichtswesen fehlt immer noch.

„Aus Sicht der CDU-Fraktion hat die Verwaltung in den letzten Jahren Chancen in der Personalentwicklung liegengelassen und dies alles zu Lasten der städtischen Mitarbeiter. Wir haben die Hoffnung auf ein Personalentwicklungskonzept zwar noch nicht aufgegeben, aber den Eindruck, dass der Verwaltungsspitze nach wie vor die nötige Einsicht fehlt“, so Christian Haardt abschließend

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