CDU Ratsfraktion- Mitteilungen
18.07.2018 16:03
Verfehlte Personalpolitik führt zu langen WArtezeiten im Straßenverkehrsamt
Christian Haardt, Fraktionsvorsitzender

Die langen Wartezeiten im Bürgerbüro und jetzt auch im Straßenverkehrsamt machen erneut die verfehlte Personalpolitik der vergangenen Jahre deutlich. Stundenlange Wartezeiten in publikumsintensiven Ämtern, wie jetzt auch im Straßenverkehrsamt, sind den Bochumer Bürgerinnen und Bürgern nicht zuzumuten.

CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Haardt: „Wir sind mit den in der WAZ Berichterstattung zitierten Bürgern einer Meinung, dass mehr als 2 Stunden Wartezeit für die Anmeldung eines Fahrzeuges nicht zumutbar sind. Es kann daher nicht sein, dass die Bürger unserer Stadt für eine Serviceleistung der Verwaltung einen Urlaubstag opfern müssen.“

Die CDU-Fraktion wird die langen Wartezeiten im Straßenverkehrsamt zum Anlass nehmen, nach der Sommerpause eine Anfrage im Rat zu stellen und den Oberbürgermeister auffordern, diese unzumutbaren Wartezeiten umgehend abzustellen. Denn der Oberbürgermeister hat in seiner Bochum Strategie angekündigt, die Stadtverwaltung zu einem Vorreiter modernen Stadtmanagement ausbauen zu wollen. Zurzeit erlebt der Bürger große Unterschiede zwischen den lauthals verkündeten Strategiezielen und der aktuellen Situation im Rathaus.

„Zu einem modernen Stadtmanagement gehört an erster Stelle eine bürgerfreundliche Verwaltung, ohne lange Wartezeiten in den Bürgerbüros, dem Straßenverkehrsamt oder wochenlang auf einen Termin zu warten. Diese Wartezeiten in den publikumsintensiven Ämtern machen wieder einmal deutlich, dass die Verwaltung in den letzten 10 Jahren zu wenig Mitarbeiter für den mittleren Dienst ausgebildet hat. Die CDU-Fraktion erwartet daher seit Jahren, dass auch endlich wieder Beamten im mittleren Dienst ausgebildet werden. Wir fordern den Oberbürgermeister und den Stadtdirektor und gleichzeitigen Personaldezernenten auf, durch geeignete personelle Maßnahmen dafür zu sorgen, dass auch die Wartezeiten im Straßenverkehrsamt endlich der Vergangenheit angehören“, so Christian Haardt abschließend.

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